Umherfliegende Eisgeschosse
Die meiste Zeit des Jahres stehen die Windkraftanlage nutzlos rum. In der Winterzeit bilden sich Eisablagerungen an den stehenden Flügeln. Wenn dann wieder mal Wind kommt, fangen die Windkraftanlagen an zu drehen. Die Eisbrocken fliegen dann hunderte von Meter durch die Luft und unterliegen dem physikalischen Gesetz m x g. D.h, sie schlagen mit einer unglaublichen Wucht in die Erde ein. Wir alle (auch die Genehmigungsbehörde RP und der Betreiber Entega AG Darmstadt) wollen dann hoffen, dass die Eisbrocken nicht auf der unterhalb des Windparks laufenden Landstraße Autofahrer verletzen oder Wanderer bzw. Mountainbiker im Wald töten.

Entega AG Darmstadt versucht uns darzustellen, dass “von innen mit warmer Luft durchflutete Windflügel” den Eisansatz unterbinden soll. Die Entega AG Darmstadt Investoren sitzen in beheizten Büros in Darmstadt und kennen nicht den richtigen kalten Winter in Nordhessen. Wenn die Maßnahme energetisch für minus 20°C mal durchgerechnet wird, wird selbst die Entega AG Darmstadt nicht mehr an ihre Aussage glauben. Wir empfehlen hier der Entega AG Darmstadt unbedingt das Taschenbuch für Heizung + Klimatechnik von Hermann Recknagel, Eberhard Sprenger, Ernst-Rudolf Schramek.

Ein einfacher Lösungsansatz:
 - Wanderer und Mountainbiker dürfen im Winter nicht näher als 1.000 Meter an die Windkraftanlagen gelangen, also
   eine “Wintersperrzone” für den Bilstein
 - Sperrung der Landstraße im Winter wegen zu erwartendem Eisgeschossflug
 - Die beste und effektivste Lösung --> keine Windkraftanlagen am Bilstein